Sehenswürdigkeiten

Haintor-Turm

Noch zu Anfang des 19. Jahrhunderts war das Haintor einer der beiden einzig möglichen Wege, in die Stadt hinein oder aus ihr herauszukommen. Trutzig steht der 15 Meter hohe, rechteckige Torturm vor uns. Wilder Wein rankt sich an ihm hoch. Wind und Wetter ließen das hölzerne Fallgatter vergrauen. Doch was wir heute sehen ist nur ein Fragment dessen, was das wahrscheinlich im 15. Jahrhundert erbaute Tor einmal darstellte.

Der ursprünglich höere Turm verlor sein oberstes Stockwerk 1689, das baufällige Vorwerk brach die Gemeinde 1818/19 ab.

Engagiert, fachmännisch und liebevoll haben die Mitglieder des Gewerbevereins Freinsheim das Haintor renoviert und restauriert. Das ehemalige Stadttor, das die Stadtmauer nach Südwesten öffnet, kann für kleine Festlichkeiten - beispielsweise für Weinproben - gemietet werden. Der Turm hat zwei Stockwerke und bietet Platz für 30-50 Personen.

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Standort

Haintor-Turm
Haintorstr. 17
Freinsheim 67251 49° 30' 20.5128" N, 8° 12' 38.916" E

Protestantische Kirche

Die alte Hauptkirche von Freinsheim kann auf eine sehr bewegte Geschichte zurückblicken, was man am bestehenden Kirchenbau bis heute ablesen kann. Bereits im 9. Jahrhundert wird erstmals eine "Basilika" in Freinsheim erwähnt. Von einer Pfarrkirche St. Peter in Freinsheim ist in einer Schenkung an das Kloster Enkenbach 1257 die Rede.

Der Turm der heutigen Kirche ist im Untergeschoss noch romanisch. Als eigentliches Baudatum der sich an den Turm anschließenden heutigen Prot. Kirche am Markt wird häufig das Jahr 1470 genannt, was der Baubefund (romanische Grundbauten, spätgotische Anbauten) bestätigt. Reste des spätgotischen Gewölbes zeugen bis heute von der früheren Gestalt als spätgotische Hallenkirche.

Nach der Zerstörung 1689 der Kirche im Zusammenhang des französischen Erbfolgekrieges wurde eine Flachdecke eingezogen und die Kirche unter Einbeziehung der spätgotischen und romanischen Reste als barocke Saalkirche ausgabaut.

Besonders sehenswert sind weiterhin der Treppenturm mit seinem schönen Renaissanceportal sowie die sechseckige Renaissancekanzel aus Sandstein.

Weitere Informationen zur protestantischen Kirchengemeinde finden Sie hier

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Standort

Protestantische Kirche
Am Marktplatz
Freinsheim 67251 49° 30' 25.3512" N, 8° 12' 47.394" E

Katholische Kirche

Die katholische Kirche St. Peter und Paul, 1772/75 als Saalbau im Zopfstiel errichtet, besitzt einen barocken Hochaltar aus hellgelben Odenwälder Sandstein.

Weitere Informationen zur katholischen Kirchengemeinde finden Sie hier

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Standort

Katholische Kirche
Hauptstr.
Freinsheim 67251 49° 30' 25.4016" N, 8° 12' 42.9336" E

Gottfried-Weber-Haus

Jacob Gottfried Weber, 1779 in Freinsheim geboren und von Haus aus eigentlich Jurist, frönte einer musikalischen Liebhaberei. In Mannheim gründete er 1806 das "musikalische Conservatorium" und formte wesentlich das kulturelle Leben der Stadt.

Immer hin- und hergerissen zwischen Musik und Juristerei schuf er Kompositionen, musiktheoretische Betrachtungen und juristische Schriften, die ihm nationale und internationale Ehrungen eintrugen. Seine Freundschaft mit Carl Maria von Weber, der 1810 auf der Flucht in Gottfried Webers Mannheimer Haus Aufnahme fand, dauerte ein Leben lang. Gottfried Weber starb am 21. September 1839 in Bad Kreuznach.

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Standort

Gottfried-Weber-Haus
Gottfried-Weber-Straße 5
Freinsheim 67251 49° 30' 26.424" N, 8° 12' 52.776" E

Casinoturm

Ursprünglich Kitzigturm genannt, weil er im Ortsteil Kitzig steht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bürgerte sich der Name Casinoturm ein, weil sich hier die Mitglieder der Casino-Gesellschaft, eine illustre Gruppe Freinsheimer Honoratioren, trafen.

Heute beherbergt der Casinoturm das Theader, das kleinste Theater Deutschlands.

In der Nähe dieses Turmes liegen die Quellen, die einst den Wassergraben speisten.

Casinoturm

Standort

49° 30' 20.3616" N, 8° 12' 51.9336" E
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