Storch in Freinsheim

An Storch "Peter", der vor über 50 Jahren in Freinsheim lebte, erinnern sich nur noch die wenigsten Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Erst in jüngster Zeit gab es einige Aktivitäten, um wieder Störche in Freinsheim anzusiedeln:

Riesling- und Dornfelderbett für Freinsheimer Storch

Auf Initiative des Stadt- und Verbandsgemeinderatsmitgliedes Jürgen Oberholz (FWG) wurde das Storchennest auf der evangelischen Kirche in Freinsheim erneuert. Nach Absprache mit dem Pfalzstorch e.V. wurde ein neues Nest aus Riesling- und Dornfelderreben geflochten und auf dem Ostgiebel der Kirche angebracht.

Bei einem Sturm im letzten Jahr war das bisherige Nest "vom Winde verweht"; nur die hölzerne Unterkonstruktion verblieb auf dem Dach. "Für einen Storch auf "Wohnungssuche" wenig attraktiv", dachte sich Landwirt Oberholz. Er nahm mit dem Pfalzstorch e.V. Kontakt auf, um zu klären, wie das Nest zu bauen sei. Reben seien besonders gut geeignet, erfuhr er und brachte vom Rebschnitt in den eigenen Weinbergen ein paar Bündel Riesling- und Dornfelderreben mit nach Hause.

Gemeinsam mit Schwager Henning Born, Nichte Katja sowie den Freunden Barbara Schumann und Uwe Schneid flochten Oberholz und seine Ehefrau Romy die Reben auf einen Edelstahlring - eine Spende der Firma Metallbau Weigert.

Dachdeckermeister Stefan Petry und Oberholz brachten das Nest schließlich auch auf dem Ostgiebel der Kirche am Markt an. Unterstützt wurden sie dabei von der Bad Dürkheimer Feuerwehr mit der großen Feuerwehrleiter.

Ende Februar / Anfang März, schätzen Experten, könnte sich ein Storch auf dem Freinsheimer Kirchendach niederlassen. Hoffentlich bleibt er dann länger als 2004. Damals verweilte ein Storch lediglich knapp zwei Stunden auf der Kirche.

© Verkehrsverein Freinsheim e.V.